Dez 06

Mein zweiter Vorname heißt auf Englisch “John” und meine Freundin heißt Yuko. Da fehlt nicht viel zu John&Yoko, oder? Dachten wir auch, als wir heute durch das -Tokioter John-Lennon-Museum schlenderten. Lennons Japanischkenntnisse, zeigte die Ausstellung, waren übrigens genauso rudimentär wie meine. Das ist schön, man ist schließlich gern auf einer Augenhöhe mit dem Mann, der “Imagine” geschrieben hat. Zugegebenermaßen könnte man aber argumentieren, dass künstlerisch Welten zwischen uns liegen.

Im Museum war heute wenig los. “Könntet ihr beide mal interessiert die Gitarre dort betrachten und ne Zeitlang stehen bleiben?” fragte uns deshalb ein netter Herr, der sich als BBC-Fotograf entpuppte. Und in einem Nebensatz erwähnte er, Yoko Ono halte sich derzeit gerade in Tokio auf. Sprach’s und zeigte uns auf seinem Kamera-Display ein paar Portraitaufnahmen. “Die habe ich vorhin gemacht”, sagte er. Huch, dachten wir. Ob die wohl auch mal im Museum vorbeischaut?

Ein paar Schritte weiter stand dann ein weißes Telefon in einer Museumsecke. “Telephon Peace” stand auf einem Schild darüber, und darunter: “Von Zeit zu Zeit ruft Yoko Ono auf dieser Nummer an und unterhält sich dann mit dem Museumsbesucher, der den Hörer abhebt.” Ich war sofort wie elektrisiert. Wenn die große Dame ohnehin in Japan ist, ruft sie sicher gleich an, dachte ich. Kostet schließlich weniger Gebühren als ein Anruf aus New York. Wobei, nüchtern betrachtet könnte es auch sein dass Geld für eine Beatle-Witwe so entscheidend gar nicht ist.

Ich beschloss trotzdem, den Hörer im Auge zu behalten und ging im Geiste schon mal durch, was ich Yoko Ono gerne alles sagen würde. Dass man sie als Künstlerin immer unterschätzt vielleicht, und dass sie sich doch bitte mal adayontheplanet.com anschauen soll. “Das ist so ähnlich wie eure Friedenskampagne damals”, wollte ich sagen, und: “John hätte sicherlich auch mitgemacht.” Eine halbe Stunde lang lungerte ich vor dem Telefon herum und versuchte so zu tun als würde ich gerade diese eine Handschrift in der Vitrine nebenan ganz besonders spannend finden.

Das Telefon blieb leider stumm.

Dez 05

Als Rucksacktourist gilt Australien mittlerweile als „Place to be”, in Italien war schon nahezu jeder Deutsche und Mallorca wird im Volksmund sogar schon als 17. Bundesland betitelt. Was aber ist mit China? Ein Land, das ein wenig einem Mythos gleichkommt. Jeder kennt aufregende Geschichten darüber, aber kaum einer hat es je gesehen.

Es sollen wohl viele Menschen dort wohnen. Kleine Menschen mit schwarzen Haaren und schmalen Augen. Und sie lachen und fotografieren immer. Außerdem essen die dort nichts außer Reis. Und Hund. Achja und die Olympischen Spiele waren da noch. Diese wurden allerdings überschattet von weltweiten Protesten gegen die chinesische Regierung, die eigentlich ein weltoffenes Bild einer gastfreundlichen Bevölkerung mit „Wir schaffen alles” - Mentalität bieten wollte. Der Schuss ging allerdings in die andere Richtung und so bleibt trotz allem immer noch ein fader Beigeschmack von missachteten Menschenrechten, Medienzensur und eben Reis mit Hund.

Matthias Kluckert, der 4 Jahre lang in der Hauptstadt Peking studierte und das Land bereiste, lernte eine völlig neue Kultur und Mentalität kennen. Zusammen mit seinem chinesischen Freund Thomas Tang, der ebenfalls studienbedingt aus der chinesischen Provinz in eine völlig fremde Metropole zog, veröffentlichte er ein Buch mit den kuriosesten Begegnungen und irrwitzigsten Erlebnissen: „Ganz woanders – vier Jahre in Beijing”.

Die beiden führen den Leser an der Hand durch ihr Studentenleben, durch nervenraubende Behördengänge, vorbei an absurden Verordnungen und Regeln. Sie ziehen ihn durch TV-Castings, Vorlesungen an der Universität und durch Karaoke-Bars hindurch bis auf die Toilette. Dort nämlich gibt es kein Toilettenpapier und die Tür lässt sich nur in eine Richtung öffnen. Einmal eingeschlossen kommt man dann nur noch durch fremde Hilfe ins Freie.

Eine meiner Lieblingsgeschichte ist die des Kaffeeautomaten an der Uni. Dieser ist ein koreanisches Fabrikat und funktioniert daher nicht mit chinesischen Münzen, sondern eben nur mit koreanischen. Verspürt man also die Lust auf einem Kaffee, stellt man sich in die Schlange vor den Automaten und händigt den passenden Geldbetrag einer eigens angestellten Dame aus, die genau eine koreanische Münze zum Bedienen des Automaten besitzt. Sie wirft diese ein, der Automat brüht den Kaffee. Danach schließt sie den Automaten wieder auf, holt die Münze heraus, schließt wieder ab und bedient den nächsten Wartenden. Wie deutlich effektiver sie arbeiten könnte, wenn sie statt einer Münze gar zwei hätte?

Was für Matthias Kluckert für eine begrenzte Zeit zu einem Abenteuer wurde, ist für Thomas Tang allgegenwärtig und schlicht Normalität. Und so ist es umso erstaunlicher, mit wie viel Humor und Gelassenheit sie die Situationen beschreiben, die es in einer westlichen Kultur so nie geben würde. Ich kann mich am Ende des Buches nicht entscheiden, ob mich dieses Land und die Menschen nun abschrecken oder glühend neugierig machen. Ich denke aber, es ist die Neugier, gepaart mit etwas gesellschaftlich anerzogenem Ordnungsdenken. Und dieses versuche ich gerade noch abzulegen.

Flo

Nov 26

Richard Curtis’ Film “Tatsächlich Liebe” weist natürlich schon auf den ersten Blick viele Parallelen zu “A Day On The Planet” auf. Mehrere Handlungsstränge passieren gleichzeitig, statt einer Hauptperson gibt es derer viele, und obwohl die vielen Geschichten an verschiedenen Orten stattfinden, sind die Menschen doch alle auf die eine oder andere Art und Weise miteinander verbunden.

Vor allem aber gibt es zwei in der endgültigen Filmversion nicht verwendeten Szenen, die ganz deutlich zeigen, was unser Hauptanliegen bei unserem eigenen Projekt ist. Die “Love Actually”-Filmcrew ist für diese Szenen bis nach Kenia gereist, um zu zeigen, dass die Liebe überall auf der Welt die Gedanken der Menschen beherrscht. In einer der beiden Szenen sind zwei Frauen zu sehen, die schwere Lasten schleppen. Im Dialog scherzen sie über ihre Ehemänner.

Curtis dazu: “Man neigt zu dem Vorurteil, dass an Orten auf der Welt, wo das Leben sehr schwer ist, die Liebe nicht zu den Dingen gehört, um die die Gedanken der Menschen kreisen. Meine Erfahrung von Besuchen in Afrika ist allerdings, dass dieses Vorurteil komplett falsch ist. Sogar als ich während einer Hungernot in Äthiopien war, interessierten sich die Mensch vor allem für ihre Ehefrauen, Freundinnen und Freunde, gerade so wie jeder andere auch.”

Bei “A Day On The Planet” wird es natürlich nicht bloß um das Thema Liebe gehen. Aber auch wir möchten mit unserem Buch aufzeigen, dass die Menschen einander allen kulturellen und geografischen Unterschieden zum Trotz sehr ähnlich sind. Ein arabischer Familienvater hofft ebenso wie ein amerikanischer, dass sein Sohn eine gute Ausbildung bekommt. Und ein verliebtes Pärchen freut sich über den Sonnenaufgang am Meer, ob sie nun aus Japan kommen oder aus Island.

Nov 26

Neue Blog-Kategorie: “Im gleichen Atemzug…”

So einzigartig das “A Day On The Planet”-Vorhaben auch ist: viele Künstler haben schon vor Jahren in ähnlicher Weise über die Gleichzeitigkeit von Ereignissen oder das Miteinander der Menschen auf der Welt nachgedacht.

In unserer neuen Blog-Kategorie “Im gleichen Atemzug….” wollen wir in loser Folge Filme, Bücher oder auch einfach nur Zitate von Menschen vorstellen, deren Aussage eine Verbindung zu unserem Projekt aufweist.

Nov 21

Unsere Entscheidung, ab sofort Geschichten von unseren Lesern auf der Website zu veröffentlichen, hat für allerlei Verwirrung gesorgt. Fast täglich erreicht uns eine e-Mail, in der jemand fragt: “Sagt mal, wieso wollt ihr meine Geschichte denn jetzt schon? Ich dachte, es geht um den 9. September!”

Richtig ist, dass wir für das Buch “A Day On The Planet” erst n a c h dem 09.09.09 Geschichten sammeln. Denn im Buch sollen nur und ausschließlich Geschichten vom 9. September verwendet werden. Schließlich ist es unser Traum zu dokumentieren, was alles an einem einzigen Tag auf der Welt passiert und wie unterschiedlich die Menschen aus verschiedenen Kulturen oder Altersgruppen diesen Tag erleben.

Dass wir auch jetzt schon Geschichten aus aller Welt auf der Website veröffentlichen, hat mit dem Buch nichts zu tun. Keine einzige der vor dem 9. September auf dieser Website publizierten Geschichten hat eine Chance, in das Buch aufgenommen zu werden.

Warum wir dann trotzdem jetzt schon Geschichten sammeln? Ganz einfach: weil wir den Besuchern unserer Website Abwechslung bieten wollen und weil wir unsere Idee auf ihre Durchführbarkeit testen wollen. Weil es schade wäre, unsere Aktion auf einen einzigen Tag zu beschränken. Und vor allem, weil es einfach Spaß macht.

Nov 11

Wir haben unzählige Emails von Menschen aus der ganzen Welt erhalten, die von dem Konzept „A Day On The Planet” begeistert sind. Es gab jedoch viele Bedenken, dass wir uns zu sehr auf einen speziellen Tag konzentrieren. Die Menschen fragen sich „Was wenn ich heute ein großartige Geschichte zu erzählen habe, aber am 9. September alleine zu Hause sitze und fern sehe?” Wir haben die Antwort auf diese Frage jetzt gefunden.

Wir haben damit begonnen, ausgewählte Geschichten unserer Leser und Unterstützer des Projektes auf unserer Website zu veröffentlichen. Also wann auch immer du auf etwas stößt, das es wert ist, darüber zu schreiben, dann schick deine Geschichte an stories@adayontheplanet.com. Wir werden versuchen, sie so schnell wie möglich zu übersetzen und zu veröffentlichen.

Wir wären dir sehr dankbar, wenn du dich an ein paar Richtlinien halten würdest, nämlich:

- jede Geschichte sollte nicht mehr als 400 Worte haben (ja, das ist sehr kurz)
- konzentriere dich auf eine Sache, die dir passiert ist
- gib deinen vollen Namen und dein Alter an
- gib die exakte Zeit an, zu der die Geschichte statt fand
- gib an, wo auf dem Planeten du warst, als die Geschichte statt fand
- im Gegensatz zu den Geschichten, die wir für unser Buch brauchen, muss es hier keinen Zusammenhang mit dem 9. September geben
- du kannst in jeder der acht Sprachen schreiben, die unsere Website anbietet

Wir haben immer noch zu wenig Redakteure und Übersetzer. Wenn du also genug Zeit hast um, sagen wir, einmal die Woche eine Geschichte Korrektur zu lesen oder zu übersetzen, dann kontaktiere uns bitte. Das Team freut sich sehr darauf, all eure Geschichten zu lesen – zögert nicht, sie uns zu schicken!

Foto: Leni Jacobs

Nov 07

Man mag vielleicht glauben, dass bisher noch niemand weiß, was er am 9. September 2009 tun wird. Aber wir sind bei weitem nicht die einzigen, die sich für ein Ereignis an diesem Tag vorbereiten. Wenn man das Web durchsucht, stößt man auch eine unglaubliche Zahl an Menschen, die an diesem Tag heiraten wollen. Besonders die Hotels in Las Vegas bieten schon jetzt alle möglichen Heiratspakete an.

Desweiteren gibt es natürlich alle Sorten von Feierlichkeiten. In Bulgarien und Nordkorea ist der 9. September ein Nationalfeiertag, in Tadschikistan ist es der Unabhängigkeitstag und in Kalifornien der „Admission Day“. Außerdem feiert man an diesem Datum den Tag der Kinder in Costa Rica und den Tag der Chrysanthemen in Japan.

Ein Holländer erklärte den 09/09/09 zum „Tag der Verbundenheit“, während andere dieses Datum für ihren „Fetal Alcohol Spectrum Disorders Awarness Day“ beanspruchen. In Indien gibt es eine Bewegung, die dafür plädiert, an diesem Tag für 9 Minuten das Licht auszuschalten, um auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Und nicht zuletzt gibt es die Vereinigung „One4all“ (http://worldtv.com/b1nation_tv), die ein Open-Air-Konzert vor dem UN-Hauptquartier in Genf veranstaltet.

Falls du andere Events kennst, die am 09/09/2009 stattfinden, lass es uns wissen. Entweder hier im Blog oder in einer Email an: team@adayontheplanet.com

Foto: S. Hofschlaeger

Nov 05

Folgender Beitrag gilt nur für die Geschichten, die im späteren Buch erscheinen werden, nicht für die Geschichten, die seit gestern regelmäßig auf unserer Website veröffentlicht werden:

Die Regeln zum Mitmachen bei “A Day On The Planet” sind einfach: die erzählte Geschichte muss wahr sein, sie darf nicht mehr als 400 Wörter lang sein, und sie muss einen Bezug zu einem bestimmten Zeitpunkt am 9. September 2009 aufweisen. Das kann man durchaus frei interpretieren: wer es schafft, eine Geschichte in 50 Wörtern zu erzählen, ist ebenso willkommen wie jemand, der erzählt wie er am 9. September um 9.23 Uhr morgens im Sessel sitzt und sich an seine Kindheit erinnert.

Und das heißt natürlich auch, dass der Autor nicht unbedingt selbst die Hauptperson seiner Geschichte sein muss. Wer am 9. September einen pakistanischen Gemüsehändler trifft, darf diesen selbstverständlich in den Mittelpunkt seiner Geschichte stellen. Auch ein Interview mit Bill Gates wäre denkbar oder ein Küchengespräch mit Opa, und wer es schafft in 400 Wörtern eine Reportage über das Leben von Straßenkindern in Marrakesch zu schreiben, der ist ebenfalls sehr willkommen.

Es ist auch jedem freigestellt, seine Geschichte schon vor dem 9. September zu planen. Wir suchen nicht nur zufällige Begebenheiten, sondern wer von seiner täglichen Arbeit erzählen will, darf das gerne tun. Und falls sich jemand ohnehin mit seinem Erzfeind versöhnen will: warum nicht warten bis zum 9. September und dann gleich noch eine schöne Geschichte darüber schreiben?

Foto: skyla80 - photocase.com

Nov 03

Die letzten acht Jahre waren nicht gerade eine Zeit großartiger politischer Entscheidungen. Wir sahen, wie der Westen in einen dubiosen militärischen Konflikt verwickelt wurde und sich zusätzlich immer mehr vom Rest der Welt distanzierte. Eine Antwort auf die immer dringlicher werdende Frage nach der Klimaerwärmung bleibt uns immer noch schuldig und die kurze Zeit des relativen Friedens nach dem Kalten Krieg scheint zu einer Ansammlung von neuen Konflikten und schlechten Beziehungen zu verwesen.

Warum ist dies so? Viele von uns wurden in eine Zeit geboren, die für jahrzentelangen Frieden und Wirtschaftswachstum stand. Die Wissenschaft hat bedeutende Fortschritte gemacht, indem sie uns neue Kommunikationswege geschaffen hat, die unser Leben revolutionierten und den Menschen eine neue Freiheit und Gemeinschaft boten, die es vorher so nie gab. Dennoch scheint es so, als würden wir in veralteten Annahmen und Denkmustern zurückgehalten, wie sie größtenteils in der Welt zu Anfang des letzten Jahrhunderts zu finden waren.

Der morgige Tag kennzeichnet den Tag der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. Ich bin kein Amerikaner und so liegt es nicht in meiner Hand, den nächsten Präsidenten zu wählen. Da ich aber die Nachrichten aus den USA stets verfolgt habe, glaube ich daran, dass wir kurz davor sind, Zeugen eines wichtigen Meilensteins derGeschichte zu werden.

Barack Obama scheint einen Charakter zu verkörpern, der eine ganze Generation von Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. Sollte er morgen gewählt werden, könnte uns dieses Beispiel dabei helfen, die Lücke zwischen den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts und den momentanen Stand der Dinge zu schließen. Um so mehr versuchen wir von “A Day On The Planet” in den Strom einer neuen Ära einzutauchen.

Foto: misterQM - photocase.com

Okt 31

Dass technischer Fortschritt nicht nur nützlich sein kann, sondern manchmal auch manchmal ziemlich sinnlos, weiß man spätestens seit der Erfindung der selbstreinigenden Klobrille oder des elektrischen Dosenöffners. Für alles gibt es Maschinchen und Motörchen, der Klingen des Nassrasierers werden heute mit Strom versorgt und Türen öffnen sich nicht mehr durch Griffe, sondern durch blinkende Knöpfe.

So auch im fortschrittlichsten aller Regionalzüge der Deutschen Bahn.  Die Toiletten derselbigen lassen sich nämlich nur noch durch Knöpfe öffnen, schließen und durch einen zusätzlichen Knopf verriegeln. Den letzteren bemerkt nur nie jemand.

Und so spielen sich Zugfahrt für Zugfahrt Szenen ab, bei denen man zwischen Lachen und Weinen hin- und hergerissen ist.  Eine Szenerie zwischen “Verstehen Sie Spaß” und Standbildern, die aktuellen Ansichten von Menschenwürde nicht gerecht werden: Menschen versagen an der auf und zugehenden Metalltür, ziehen und zerren sichtlich unter Druck stehend an der Tür herum, um in alter Gewohnheit doch den Gesetzen der Mechanik zu folgen und werden - mitten im Geschäft - durch eine weit aufgehende Tür vor etlichen Mitreisenden bloßgestellt. Denn sie haben vergessen, den untersten Knopf zu drücken, der die Tür verriegelt. Ist doch klar.

Eine Frau kommentierte die sichtlich peinliche Situation im Davonstürzen so: “Also eigentlich bin ich gar nicht so blöd. Auf der Arbeit habe ich nämlich auch mit Computern zu tun!” Daraufhin habe zumindest ich ihr diese grobe Sittenwidrigkeit verziehen.